Kursangebot:
Stress – Zeichen der
Zeit - persönliche Herausforderung
Stress ist nicht zu vermeiden – seine krankmachenden
Folgen schon!
Wenn der Alltag zum Wettlauf mit der Zeit wird, ist es bis zum
Ausbruch von Stress-Syndromen nicht mehr weit. Körper und Geist
geraten in Schieflage. Man fühlt sich leer, erschöpft und ausgebrannt.
Der Organismus zieht die Notbremse.
Unser Körper
lässt uns die Stressbelastung deutlich spüren:
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Erschöpfung
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Schlafstörungen
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Muskel- &
Rückenschmerzen
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Konzentrations-&
Gedächtnisstörungen
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Kopfschmerzen
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Magen- &
Darmbeschwerden
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Herz- &
Kreislaufbeschwerden
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Bluthochdruck
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Schwindel
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Geschwächtes
Immunsystem
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Depressionen &
Ängste
Stresserleben ist individuell,
abhängig von Veranlagung und früheren Erfahrungen! Finden Sie
mit KBT Ihren individuellen Weg Ihrem Stress zu begegnen.
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Stärkung der
Körperwahrnehmung durch bewusste Körperarbeit
-
Förderung der
Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen
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Lernen,
erfolgreiche Strategien von weniger erfolgreichen zu unterscheiden
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Begreifen alter
Beziehungsmuster und Erweiterung des individuellen
Handlungsspielraums
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Erkennen des
individuellen Stressmusters und eigener Bewertungsschemata
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Zunahme von
sozialer Kompetenz und Selbstvertrauen
-
Finden von
Gleichgewicht und eigenem Standpunkt
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Lernen, im Alltag
mit belastenden Situationen angemessen umzugehen
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Wiederfinden
einer gesunden Balance zwischen beruflichem und privatem Leben
Flyer zum herunterladen
Stressmanagement- und Burn-out-Präventions-Kurs
Praxis am Kirchberg
Reichersbeuern
ganztägig samstags, jeweils von 10.00 Uhr - 18.30 Uhr, 5
Einheiten a`90 Min, Nächster Beginn am *01.10.2011*.
Honorar: 100.-- (Ersatzkassen erstatten 75.-- bis 80.-- Euro/pro Jahr)
Anmeldung unter Tel: 08041/7994964.
Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge

Hintergrundsinformation
Was Sie
über Stress wissen möchten:
Stress ist
nicht zu vermeiden - und
ohne Stress hätte eine menschliche Evolution nie stattgefunden!
(Prof. G. Hüther: „Wie aus Stress Gefühle werden“ und „Biologie der
Angst“)
Stress ist
ein biochemischer Prozess
(Hormonausschüttung, Aktivierung
aller verfügbaren Ressourcen, Gehirn läuft auf Hochtouren), eine
Notfallreaktion im Sinne einer Schadensbegrenzung. Also zunächst
eine absolut sinnvolle Reaktion des Körpers, um auf bedrohliche äußere
Umstände adäquat reagieren zu können. Und Stress ist ein
emotionaler Prozess (es entstehen sehr schnell starke Gefühle von
Unsicherheit, Erschrecken, Angst und Panik).
Die
Forschungen der Neurobiologie bestätigen den Einfluss von
Beziehungserfahrungen in Familie, Partnerschaft und Beruf auf
unsere Art, Stress aufzunehmen, zu verarbeiten und abzubauen.
Zwischenmenschliche Erfahrungen formen schon ab der pränatalen Zeit
die neuronale Struktur unseres Gehirns und steuern
neuroendokrinologisch (über hormonelle Botenstoffe) den
Gesamtorganismus.
Stresserleben ist individuell, abhängig von
Veranlagung und früheren Erfahrungen. Was der Eine locker
wegsteckt, kann für den anderen Stress bedeuten. Entscheidend für die
körperliche und seelische Reaktion auf eine äußere Situation ist – von
Extremsituationen abgesehen – nicht die objektive Lage, sondern die
subjektive Bewertung durch die Seele und durch das Gehirn. Wie die
Bewertung ausfällt, hängt von den bisherigen Erfahrungen jedes
einzelnen Menschen ab, die in seinen Nervenzell-Netzwerken gespeichert
sind und mit denen sein Gehirn die aktuelle Situation abgleicht.
Die
Beziehungsgestaltung zu sich selbst und anderen wirkt entscheidend auf
die körperlich-seelische Gesundheit
Die
Bedürfnisse des eigenen Organismus zu kennen und zu gestalten, die
persönlichen Grenzen zu erkennen und mitzuteilen, ist notwendig, um
Beziehungen konstruktiv zu gestalten. Dies ist die Grundvoraussetzung
für ein erfüllendes Privat- und Berufsleben. Dann wirken
zwischenmenschliche Beziehungen positiv regulierend auf
Stressbelastungen des Alltags und werden zu Resilienzfaktoren
(Schutzfaktoren).
Warum KBT?
Die KBT ist kein Entspannungsverfahren und auch keine
Entspannungstechnik, sondern die KBT bietet durch ihren
wahrnehmungsorientierten Ansatz (angeleitete Körperwahrnehmung in Ruhe
und Bewegung) zunächst die Möglichkeit, durch bewusste Körper- und
Atemarbeit die Selbstwahrnehmung zu stärken. Ein achtsamer Umgang
lässt das Zusammenwirken von innerer Anspannung und körperlichen
Reaktionen erkennbar werden. Es geht also erst einmal darum,
individuelle Zusammenhänge am eigenen Körper erlebbar und begreifbar
zu machen.
In einem weiteren Schritt, im handlungsorientierten Ansatz und der
methodenspezifischen Arbeit der KBT mit Gegenständen können auf einer
zunächst symbolischen Ebene die Zusammenhänge der Stressreaktionen mit
der eigenen Lebensgeschichte erfahren und neue Handlungsmuster erprobt
werden. Dabei können bereits erste Differenzierungen zwischen
biographisch verankerten Bedingungen (z.B. eine erhöhte
Stresssensibilität) und aktuellen Belastungsfaktoren entstehen. Sog.
„alte Beziehungsmuster“ werden neu erfahren und treten ins
Bewusstsein. Dadurch wird der individuelle Spiel- und
Entscheidungsraum erweitert. Durch das Begreifen des persönlichen
Stressmusters entsteht die Chance, den eigenen Umgang mit belastenden
Situationen neu zugestalten, z.B. das eigene Bewertungsschema zu
überdenken. So kann ein gesundes Maß zwischen Distanzierung und
Engagement gefunden werden.
Literaturangaben:
Joachim Bauer: „Das Gedächtnis des Körpers“
www.dakbt.enpress.de: „Wenn Stress Körper und Seele belastet“
Gerald Hüther: „Wie aus Stress Gefühle werden“ und „Biologie der
Angst“

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